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Aktiv werden und kämpfenEinem depressivem Angehörigen oder Freund zur Seite zu stehen ist nicht immer einfach.

Einem depressivem Angehörigen oder Freund zur Seite zu stehen ist nicht immer einfach. Die Beziehung zu einem depressiven Menschen belastet die Partnerschaft. Das musste ich am eigenen Leib miterleben. Anfangs war ich der Meinung, dass das doch durch Gespräche und viel Verständnis besser werden muss. Aber so einfach lässt sich eine Depression nicht beseitigen.

Nicht selber runterziehen lassen

Da ich mich täglich mit dem Thema Depression auseinander setzen musste, habe ich nach einiger Zeit bemerkt, wie schwer es ist, nicht selber depressiv zu werden. Das liegt vor allem an der häufig angespannten Stimmung. Bloß keine Vorhaltungen machen und immer Rücksicht nehmen. So gut man sich als Partner eines Menschen mit Depressionen auch zusammenreißen kann, es wird immer der Punkt kommen, wo die ersten Zweifel kommen und auch Wut. Man ist immer für den depressiv gewordenen Partner da, aber selber erhält man kaum noch Anerkennung. Auch gemeinsame Aktivitäten fallen häufig weg. Die fehlenden Gemeinsamkeiten belasten wohl jede Partnerschaft. Viele hilfreiche Tipps gibt es unter http://www.depressiv-leben.de/.

Aktiv werden und kämpfen

Wer seinen Partner liebt, der wird die Zweifel schnell an die Seite schieben. Vielmehr ist es wichtig, dass gemeinsame Aktivitäten trotz Depression unternommen werden. Kleine Ausflüge in die Natur oder ein gemeinsames Wochenende in einem Wellness Hotel können wahre Wunder bewirken. Ein geliebter Partner, der depressiv geworden ist, sollte nicht als Belastung angesehen werden. Vielmehr sollte gemeinsam versucht werden, das Beste daraus zu machen und das Abkapseln aus dem gemeinsamen Freundeskreis vermieden werden. Freunde können in der schweren Zeit eine essentielle Stütze sein.

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